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Pressespiegel
Wann und wo wurde etwas über das CSN und die veranstaltungen vom CSN geschrieben.

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Der Tagesspiegel |
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Veranstaltung: Berufsinformation für Geistes- und Sozialwissenschaftler
07.12.2008 |
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www.casebo.de |
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Homo Ökonomicus: Studierende suchen den Spagat zwischen Elfenbeinturm und Bankenhochhaus
31.10.2003 |
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Die Zeit |
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Ein Netz für Kopfarbeiter
10.05.2001 |
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Die Welt |
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Gesucht: Geisteswissenschaftler
27.01.2001 |
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Audimax |
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Fit fürs Praktikum
31.10.2000 |
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tip |
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Du kannst was, du bist was
28.09.2000 |

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Du kannst was, du bist was
Wenig Spezialistentum, aber gute Allgemeinbildung – Geisteswissenschaftler haben wieder bessere Aussichen auf Jobs
Von Erik Heier
Nicht nur Informatiker sind gefragt. Wenn die Wirtschaft nach Geisteswissenschaftlern Ausschau hält, könnte sie klingen wie Jens Tamm, Vorstand des Berliner Online-Unternehmens Living Net, beim ersten öffentlichen Treffen des "career service network" im Juli: "Mit 30 Jahren einsteigen? Kein Problem. Wenn Sie in den 20 Semestern acht Praktika gemacht haben."
Anfang des Jahres gründeten FU-Studenten das "career service network" (CSN). Ziel: Aufbau von Kontaktstrukturen zur Wirtschaft speziell für Geistes- und Sozialwissenschaftler. Denn die erfahren neuerdings auf dem Arbeitsmakrt Wertschätzung für jene Fähigkeiten, die ihnen bislang vornehmlich Spott einbrachten: wenig Fachkompetenz, viel Bildung, und zwar überall ein wenig. Unternehmen melden Bedarf an Mitarbeitern, die flexibel und problemorientiert denken, mündlich und schriftlich überzeugen und selbständig organisieren. Manchem wurde bei dem Treffen ganz flau zumute: "Muss ich jetzt auch Führungskraft werden wollen?"
Die Stiefkinder der Jobmessen helfen sich selbst: Während das CSN fächerübergreifend angelegt ist, suchen an einigen Fachbereichen der Humboldt-Universität studentische Einzelprojekte nach dem passenden Job für Politologie-, Geschichts- oder Soziologiestudenten. "Sprungbrett" am Institut für deutsche Sprache und Linguistik, "Impuls" bei den Sozialwissenschafltlern, "Studium und Praxis" an der Philosophischen Fakultät I vermittelne vornehmlich in klassische Bereiche wie Journalismus, Kulturmanagement, Politik. Neben Praktikumsbörsen und Bewerbungstraining bieten einige auch Berufsorientierungsseminare. Fehlt dem Suchenden gänlich die Vorstellung von seiner Verwendbarkeit, päppelt ihn Constanze Richter vom Sprungbrett mental auf: "Du bist was, du kannst was, steh zu dir."
Ansonsten bleibt Unterstützung im Studium eher sporadisch. Sven Nagel, Vorstandsmitglied des career service network: "An der Uni soll man sich auf des Berufsleben vorbereiten, aber viele Professoren denken nur an bidlungsbürgerliche Werte." Auch FU-Professor Peter Grottian kritisiert: "Soziale und kommunikative Kompetenz werden an den Fachbereichen relativ schlecht vermittelt." Und Zentralstellen wie der Career Service der FU-Studienberatung bangen Jahr für Jahr um ihre Gelder.
Den studenischen Initiativen geht es ähnlich. Die drei Sprungbrett-Stellen werden vom Hochschulsonderprogeamm III finanziert. Aber das Programm von Bund und Ländern läuft Ende des Jahres aus. Die Sprungbrett-Stellen auch. Verlängerung ungewiss.
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